Rund ums Erbrecht und Höferecht

Rechts­fra­gen aus dem Erbrecht und Höfer­echt ein­fach dargestellt und erk­lärt — Ihr Frachan­walt für Erbrecht.

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Pflichtteilsrecht

Pflichtteilsanspruch des Ehegatten

Der enterbte Ehe­gat­te hat einen Anspruch auf einen Pflicht­teil, daneben ste­ht ihm in der Regel ein Anspruch auf Zugewin­naus­gle­ich zu. Der geset­zliche Erbe hat als Ehe­gat­ten daneben die Möglichkeit den sog. kleinen Erbteil gel­tend zu machen. mehr

Bankauskunft des Pflichtteilsberechtigten

Der Auskun­ft­sanspruch des Pflicht­teils­berechtigten beste­ht auss­chließlich gegenüber dem Erben. Auskun­ft­sansprüche gegenüber Drit­ten und somit auch gegen die Bank des Erblass­es beste­ht nach deutschem Recht ger­ade nicht. In der Regel beste­ht nicht ein­mal der Anspruch auf Vor­lage von Bankauszü­gen gegenüber dem Erben. mehr

Umfang des Auskunftsanspruchs beim Pflichtteil

Das Gesetz ver­schafft dem Pflicht­teils­berechtigten mit § 2314 BGB einen umfassenden Auskun­ft­sanspruch gegenüber den Erben. Die Erben sind verpflichtet, dem Pflicht­teils­berechtigten über den Bestand des Nach­lass­es Auskun­ft zu erteilen. Sie haben die für den Erb­fall rel­e­van­ten Ver­mö­gen­spo­si­tio­nen offen­zule­gen. mehr

Pflichtteilsanspruch im landwirtschaftlichen Erbrecht

Sind der Hofeigen­tümer und seine Hofer­ben und weichen­den Erben nicht in der Lage, eine inter­essens­gerechte Lösung zu find­en, bleibt es dem Hofeigen­tümer als Erblass­er unbenom­men, einige Abkömm­linge zu enter­ben und sie auf diese Weise auf den Pflicht­teil zu beschränken. mehr

Testament

Das Testament — Der letzte Wille des Erblassers

Das Tes­ta­ment ist neben dem Erb­ver­trag eine Form der let­ztwilli­gen Ver­fü­gung. Durch die Errich­tung eines Tes­ta­ments kann man zu Lebzeit­en bes­tim­men, welche Ver­mö­genswerte aus Anlass des eige­nen Todes auf welche Per­so­n­en oder gar Insti­tu­tio­nen überge­hen sollen. mehr

Der Erbvertrag — Die vertragliche Erbeneinsetzung

Der Erb­ver­trag weist im Gegen­satz zum Tes­ta­ment eine erhe­bliche Bindungswirkung auf, wodurch die Testier­frei­heit eingeschränkt wird. Der Erb­ver­trag wird dabei vom Erblass­er höch­st­per­sön­lich, unter gle­ichzeit­iger Anwe­sen­heit aller Beteiligten, vor einem Notar geschlossen. Let­ztlich dient der Erb­ver­trag ins­beson­dere dazu, dem Bedacht­en eine sichere Recht­spo­si­tion zu geben, dies spielt ins­beson­dere bei möglichen Unternehmensfort­führun­gen eine Rolle. mehr

Berliner Testament

Von einem Berlin­er Tes­ta­ment spricht man, wenn die Ehe­gat­ten sich gegen­seit­ig als Erben ein­set­zen und einen Drit­ten zum Erben des Längstleben­den bes­tim­men. Das Berlin­er Tes­ta­ment ken­nt dabei zwei Gestal­tungsmöglichkeit­en, das sog. Tren­nung­sprinzip und das Ein­heit­sprinzip. mehr

Das gemeinschaftliche Testament

Beim gemein­schaftlichen Tes­ta­ment reicht es aus, wenn das Tes­ta­ment von einem Ehe­gat­ten hand­schriftlich ver­fasst wird und der andere Ehe­gat­te die gemein­schaftliche Erk­lärung mitun­terze­ich­net. Der­ar­tige Tes­ta­mente sind duch eine beschränk­te Bindungswirkung gekennze­ich­net, welche mit dem Tod des erstver­ster­ben­den Ehe­gat­ten ein­tritt und auf die wech­sel­bezüglichen Ver­fü­gun­gen beschränkt ist. mehr

Wirksamkeitsanforderungen eines Nachtrages

Ein unrichtiger Nach­trag ist nichtig und kann auch zur Nichtigkeit des vor­mals wirk­sam errichteten Tes­ta­ments nach § 2085 BGB führen. In let­zter Kon­se­quenz fol­gt daraus, dass die geset­zliche Erb­folge zur Anwen­dung kommt. Es ist daher die Inanspruch­nahme ein­er anwaltlichen Beratung sowohl bei der Tes­ta­mentser­rich­tung als auch bei ein­er Änderung zu empfehlen. Aber auch der­jenige, der durch eine Ver­fü­gung von Todes wegen von Erb­folge aus­geschlossen und nicht tes­ta­men­tarisch als Erbe einge­set­zt wor­den ist, sollte einen Anwalt auf­suchen, um die Wirk­samkeit des Tes­ta­mentes prüfen zu lassen. mehr

Persönliche Verhältnisse: Alter des Erblassers

Die Gestal­tung des eige­nen Tes­ta­ments ist meist von der jew­eili­gen Lebenssi­t­u­a­tion abhängig. So spielt ins­beson­dere das Alter des Erblassers eine Rolle oder vielmehr der Lebens­ab­schnitt in dem er sich befind­et. So hat ein Erblass­er eines fort­geschrit­te­nen Alters ein anderes Inter­esse als ein junger ggf. kinder­los­er Erblass­er. mehr

Höferecht

Die Hoferbfolge nach der Höfeordnung

Nach der Höfe­ord­nung erbt nur ein Erbe den Hof. Den sog. weichen­den Erben ste­ht nur eine Hofabfind­ung zu. Durch die geset­zliche Regelung soll ver­hin­dert wer­den, dass land­wirtschaftliche Betriebe zer­split­tert wer­den. Maßge­blich ist dafür, dass ein Hof im Sinne der Höfe­ord­nung vor­liegt und der poten­zielle Hoferbe wirtschafts­fähig ist. mehr

Bauland als Hofabfindung für die weichenden Erben

Den Hof – so ist es in den meis­ten Land­wirts­fam­i­lien – erbt eines der Kinder allein. Sollen Brud­er oder Schwest­er als Aus­gle­ich ein Bau­grund­stück erhal­ten, ruft das schnell den Fiskus auf den Plan. Steuer­lich inter­es­sant sind dann Gestal­tun­gen wie Verkauf oder eine Erb­bau­recht­slö­sung. mehr

Wegfall der Hofeigenschaft außerhalb des Grundbuches

Obwohl ein Hofver­merk im Grund­buch vorhan­den ist, kann die Hofeigen­schaft ent­fall­en sein. Dies hat zur Folge, dass trotz einge­tra­ge­nen Hofver­merks die Höfe­ord­nung keine Anwen­dung mehr find­et. Dabei erfordert die Entschei­dung ob die Hofeigen­schaft wege­fall­en ist, grund­sät­zlich eine Gesamtwürdi­gung aller Umstände. mehr

Verzicht auf Hofabfindungsansprüche

In Hofüber­las­sungsverträ­gen find­en sich oft­mals Klauseln, in denen ein weichen­der Erbe erk­lärt, er sei vom elter­lichen Ver­mö­gen völ­lig abge­fun­den und habe keine Erb- und Pflicht­teil­sansprüche mehr zu stellen. Es sind auch Kon­stel­la­tio­nen denkbar, in denen die weichen­den Erben auf Abfind­ungsansprüche verzicht­en, um die Wirtschafts­fähigkeit des Hofes nicht zu gefährden. mehr

Pflichtteilsanspruch im landwirtschaftlichen Erbrecht

Sind der Hofeigen­tümer und seine Hofer­ben und weichen­den Erben nicht in der Lage, eine inter­essens­gerechte Lösung zu find­en, bleibt es dem Hofeigen­tümer als Erblass­er unbenom­men, einige Abkömm­linge zu enter­ben und sie auf diese Weise auf den Pflicht­teil zu beschränken. mehr

Nachabfindungsanspruch im Höferecht

Der Nach­abfind­ungsanspruch nach § 13 HöfeO kommt immer dann zum Tra­gen, wenn der Hof­nach­fol­ger inner­halb ein­er bes­timmten Zeitspan­nen zumeist land­wirtschaftliche Flächen aus dem ursprünglichen land­wirtschaftlichen Betrieb veräußert. Aber auch bei der Veräußerung von Hofin­ven­tar bzw. ‑zube­hör oder der nicht land­wirtschaftlichen Nutzung kann dem weichen­den Erben ein Nach­abfind­ungsanspruch zuste­hen. Wir berat­en Sie bei der Durch­set­zung dieser Ansprüche oder zeigen Ihnen Wege auf, dies im Vor­feld eines Hofüber­las­sungsver­frag inter­essents­gerecht zu regeln. mehr

Steuerrecht

Vorweggenommene Erbfolge: Steueroptimierung durch Vorbehaltsnießbrauch

Bere­its zu Lebzeit­en beste­ht in Fam­i­lien die Absicht, Ver­mö­gen frühzeit­ig auf die nach­fol­gende Gen­er­a­tion zu über­tra­gen. Dabei soll die über­tra­gende Gen­er­a­tion — in der Regel die Eltern — wirtschaftlich abgesichert wer­den. Dies wird in der­ar­ti­gen Kon­stel­la­tio­nen meist durch die Vere­in­barung eines Nießbrauchrechts erre­icht. mehr

Erbschaftssteuerfreies Familienheim in sechs Monaten 

Eine Befreiung von der Erb­schaftss­teuer für ein selb­st­genutztes Fam­i­lien­heim ist in der Regel nur möglich, wenn die Selb­st­nutzung bin­nen sechs Monat­en nach dem Eigen­tum­ser­werb seit­ens des erbrechtlichen Bedacht­en tat­säch­lich erfol­gt. mehr

Bewertungsmaßstab für das Grundvermögen

Bew­er­tungs­maßstab für das Grund­ver­mö­gen ist danach der gemeine Wert. Der Wert unbe­bauter Grund­stücke ist wie nach bish­er gel­ten­dem Recht nach der Fläche und den jew­eils aktuellen Boden­richtwerten zu ermit­teln. Der bish­er gel­tende 20 % ige Abschlag ent­fällt. Die Bew­er­tung bebauter Grund­stücke erfol­gt nach dem Ver­gle­ich­swertver­fahren, dem Ertragswertver­fahren oder dem Sach­w­ertver­fahren. mehr

Familienvermögen in der Stiftung

Die selb­ständi­ge Fam­i­lien­s­tiftung ist mitler­weile rechtlich anerkan­nt, die nicht gemein­nützi­gen Zweck­en, son­dern dem langfristi­gen Zusam­men­halt des Fam­i­lien­ver­mö­gens und der Ver­sorgung von Fam­i­lien­mit­gliedern über mehrere Gen­er­a­tio­nen hin­weg dient, ist eine Vari­ante zur Gestal­tung der Über­tra­gung von Pri­vatver­mö­gen aber auch von Unternehmen und Unternehmen­san­teilen. mehr

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Ihr Ansprech­part­ner

Rechtsanwalt Björn-Thorben Knoll, LL.M. Fachanwalt für Agrarrecht, Fachanwalt für Erbrecht u. zertifizierter Testamentsvollstrecker (AGT)

Wir sind eine auss­chließlich aufs Erbrecht spezial­isierte und tätige Recht­san­walt­skan­zlei. Ein beson­der­er Schw­er­punkt liegt im land­wirtschaftlichen Erbrecht. Wir berat­en Sie bei Fra­gen aus dem Erbrecht umfassend und ausführlich. 

Im Rah­men der anwaltlichen Tätigkeit vertreten wir Sie sowohl in außerg­erichtlichen Angele­gen­heit­en, als auch in gerichtlichen Ver­fahren. Nehmen Sie Kon­takt zu Ihrem Fachan­walt für Erbrecht auf und vere­in­baren ein erstes Beratungsgespräch.

Antworten auf Fra­gen aus dem Erbrecht

Wann brauche ich einen Anwalt für Erbrecht?
Ein Fachan­walt für Erbrecht kann Ihnen bei der Ver­mö­gen­snach­folge helfen, damit Sie Ihr Ver­mö­gen steuers­parend vererben kön­nen. Aber auch, wenn Sie sich mit jeman­dem um Ihren Erban­teil stre­it­en oder Ihren Pflicht­teil gel­tend machen möcht­en, kann Ihnen ein Fachan­walt für Erbrecht hier­bei helfen — Erbrecht Rechtsanwalt. 
Was kostet eine Erstgespräch im Erbrecht? 

Nach § 34 RVG berech­nen wir für ein Erst­ge­spräch im Erbrecht 190,00 Euro zzgl. USt. ins­ge­samt also 226,10 Euro. Für ein Erst­ge­spräch kalkulieren wir in der Regel mit ein­er Stunde. Bei ein­fach gelagerten Fällen kann das Erst­ge­spräch auch schon ein­mal kürz­er sein, während es bei kom­plex­eren Angele­gen­heit­en auch mehr als eine Stunde betra­gen kann. Im Rah­men des Erst­ge­sprächs erhal­ten Sie eine erste Ein­schätzung Ihres Anliegens im Erbrecht. Fern­er zeigen wir Ihnen die rechtlichen Möglichkeit­en auf. 

Erstatten REchtsschutzversicherungen die Kosten im Erbstreit?

Die meis­ten Rechtss­chutzver­sicherun­gen erstat­ten die Kosten für ein Erb­schaftsver­fahren nicht. In der Regel wer­den die Kosten für ein Erst­ge­spräch über­nom­men. Einige Rechtss­chutzver­sicherun­gen bieten auch eine Gebühren­beteili­gung an. Bitte klären Sie im Vor­felde mit Ihrer Rechtss­chutzver­sicherung welche Kosten diese bere­it ist zu übernehmen. 

Wer trägt die Kosten einer Erbauseinandersetzung?

Die Erben kön­nen die Kosten der Erbau­seinan­der­set­zung vom Nach­lass­wert abziehen. Das gilt für Kosten der Nach­lass­be­w­er­tung sowie Anwalts- und Gericht­skosten. Daher tra­gen im Prinzip die Erben selb­st die Kosten – schließlich gehört ihnen der Nachlass.

Klaus Hansen
Klaus Hansen
2021-10-29
Herr Knoll sollte mir ein Tes­ta­ment erstellen, da meine Tochter eine Behin­derung hat und ich befürchtete Vater­staat kön­nte auf das Ver­mö­gen zugreifen und es würde nur für die Heimkosten draufge­hen. RA Knoll kon­nte mich hier beruhi­gen und zeigte mir entsprechende Möglichkeit­en auf wie ich mein Tes­ta­ment auf­set­zen kön­nten und hat dann einen entsprechen­den Entwurf für mich ver­fasst, der zwis­chen­zeitlich durch einen Notar beurkun­det wurde.
Bernd Hartmann
Bernd Hart­mann
2021-01-23
Man wird über die Recht­slage sehr gut aufgek­lärt und fühlt sich sehr willkom­men. Top!
Maria Wolter
Maria Wolter
2021-01-22
Ich kann keine neg­a­tiv­en Punk­te aufweisen, was man sucht, find­et man hier zu 100%. Immer wieder gerne!
Martin Zecker
Mar­tin Zecker
2021-01-22
Herr Knoll braucht wenig Zeit um die ganze Sit­u­a­tion zu ver­ste­hen und beste Hil­fe zu leis­ten. Ein sehr guter Anwalt!
Gustav Schwarz
Gus­tav Schwarz
2021-01-21
Ich möchte mich auf diese Weise bedanken. Herr Knoll ist äußerst sym­pa­thisch und auch sehr pro­fes­sionell. Volle 5 Sterne!
Robin Stenzel
Robin Sten­zel
2021-01-21
Ich kann mich keineswegs bekla­gen. Ich habe mich sofort ver­standen und willkom­men gefühlt.
Klasu Mayer
Kla­su Mayer
2020-11-30
Betra­chtet die Sache recht nüchtern und sach­lich, hat mir aber auch geholfen meine Emo­tio­nen unten zu hal­ten. Am Ende hat die Gegen­seite den Pflicht­teil in voller Höhe bezahlt.
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